🌐 Web-App | 👤 Yokoy-Admin mit Workflow Designer-Berechtigungen
🏢 Knotennutzung - Professional und Enterprise Plan
Einige Bedingungen, Aktivitäten und Genehmigungsknoten sind auf Yokoy Professional oder Enterprise Plans beschränkt. Dein Unternehmen muss einen dieser Pläne muss mindestens einen dieser Pläne besitzen, sodass sie in Deinen Workflow integriert werden können.
Der Workflow Designer verwendet Knoten, um die Geschäftslogik zu bestimmen,
die bei der Verarbeitung von Rechnungen in Yokoy angewendet wird.
Beim Erstellen eines Workflows verwendet man vier Knotentypen:
Statusknoten: zeigen den Status des Dokuments an. Diese Knoten repräsentieren also interne Yokoy-Status (z. B. Entwurf, In Prüfung usw.).
Bedingungsknoten: repräsentieren bedingte Anweisungen.
Es handelt sich um Wenn-Dann-Bedingungen, die auf einer bestimmten Logik basieren, die entweder true oder falsch ist.
Aktivitätsknoten: repräsentieren Aktionen oder Aufgaben, die im Hintergrund in Yokoy ausgeführt werden.
Genehmigungsknoten: Ergänzen Aktivitätsknoten, um die Geschäftslogik eines Genehmigungsablaufs abzubilden.
Statusknoten sind sowohl für Rechnungs- als auch für Spesen-Workflows üblich. Bedingungs-, Aktivitäts- und Genehmigungsknoten sind jeweils spezifisch für den Workflow-Typ.
Jeder Statusknoten erlaubt eine bestimmte Kombination von Knoten davor und danach. Die Aktion, die ausgelöst werden kann, hängt von dieser Kombination ab.
Der Workflow Designer erlaubt diese Kombinationen für Rechnungs-Workflows:
Status des Knoten | Eingehender Knoten / Aktion | Ausgehender Knoten / Aktion |
Neu |
|
|
Entwurf |
|
|
In Prüfung |
|
|
Zur Korrektur |
|
|
Bereit zum Export |
|
|
Exportiert |
|
|
Abgelehnt |
|
|
Rechnungs-Bedingungsknoten
Bedingungsknoten enthalten Bedingungen, um den nächsten Schritt im Workflow auszuführen. Der Workflow Designer bietet diese Knoten zur Verwaltung von Rechnungen an:
(nur Enterprise)
Benutzerdefinierte Wahr/Falsch-Bedingung (nur Professional oder Enterprise)
Lieferant mit Eigenschaft (nur Enterprise)
Enthält Matching-Warnung (nur Enterprise)
Nicht-PO-Positionen vorhanden (Professional oder Enterprise)
Submitter mit Eigenschaft (Professional oder Enterprise)
Rechnungsalter ≤ max. Schwellenwert (Professional oder Enterprise)
Abweichung beim Drei-Wege-Abgleich (Professional oder Enterprise)
Enthält Bestellnummer
Konfiguriere eine Wahr/Falsch-Bedingung basierend darauf, ob in der Rechnung eine Bestellnummer ausgewählt wurde:
Wahr (True): Wenn die Rechnung mit einer Bestellung verknüpft ist, z. B. wenn im Rechnungskopf mindestens eine Bestellnummer ausgewählt wurde.
Falsch (False): Wenn die Rechnung nicht mit einer Bestellung verknüpft ist,
also keine Bestellnummer im Rechnungskopf vorhanden ist.
Beispiel: Du reichst eine Rechnung ein. Wenn die Rechnung mit einer Bestellung verknüpft ist, kannst Du den Genehmigungsablauf überspringen und der Status wechselt direkt zu In Prüfung. Andernfalls wird ein Tag-basierter Genehmigungsablauf ausgeführt – das heißt, alle Genehmiger:innen, die dem jeweiligen Tag-Wert zugewiesen sind, müssen die Rechnung genehmigen.
Betragsvalidierung
Konfiguriere eine Wahr/Falsch-Bedingung basierend auf dem Betrag der Rechnung.
In diesem Fall ergibt die Bedingung:
(True): Die Betragsbedingung ist erfüllt.
(False): Die Betragsbedingung ist nicht erfüllt.
Wenn Du bspw. die Logik so einrichtest, dass Yokoy erkennt, ob der Rechnungsbetrag zwischen 10 und 100 CHF liegt – in diesem Fall wird der Genehmigungsablauf übersprungen und der Status wechselt direkt zu In Prüfung.
Andernfalls wird ein Tag-basierter Genehmigungsablauf durchgeführt.
Diese spezielle Bedingung bietet drei verschiedene Optionen:
Option | Akzeptierter Wert | Beschreibung |
Untere Schwelle | Nummer | Dies ist der untere Grenzwert. Wenn der Rechnungsbetrag größer ist, gibt der Betragsprüfer wahr zurück. Andernfalls falsch. |
Obere Schwelle | Nummer | Dies ist der obere Grenzwert. Wenn der Rechnungsbetrag kleiner als dieser Grenzwert ist, gibt die Prüfung wahr zurück. Wird der Betrag überschritten, ergibt die Prüfung falsch. |
Währung | String | Dies ist die Währung, die für den Vergleich verwendet werden soll. Es wird empfohlen, dieselbe Unternehmenswährung zu verwenden. Verwende den ISO 4217-Code mit drei Buchstaben. |
✏️ Hinweis
Wenn Du einen Schwellenwert eingibst, musst du auch die zu verwendende Währung angeben.
Du kannst entweder eine untere oder eine obere Schwelle definieren, um zu prüfen, ob der Dokumenten-Betrag größer oder kleiner als der angegebene Schwellenwert ist. Alternativ kannst Du eine untere und eine obere Schwelle festlegen, um zu prüfen, ob sich der Dokumenten-Betrag innerhalb eines bestimmten Bereichs befindet.
Automatische Genehmigung auf der Grundlage von Lieferantenbedingungen (nur Enterprise)
Konfiguriere eine Wahr/Falsch-Bedingung, um festzulegen, ob Rechnungen von einem bestimmten Lieferanten automatisch genehmigt werden sollen.
Dieser Bedingungsknoten wird in Kombination mit der Funktion Rechnung automatisch genehmigen für einen bestimmten Lieferanten verwendet.
Wenn Du diesen Knoten zum Workflow hinzufügst, erscheint ein neuer Abschnitt unter Lieferanten > Einstellungen. Dort kannst du einen automatischen Genehmigungs-Schwellenwert für den jeweiligen Lieferanten konfigurieren.
In diesem Fall ergibt die Bedingung:
Wahr: Wenn der Rechnungsbetrag unter dem festgelegten Schwellenwert des Lieferanten liegt.
Falsch: Wenn der Rechnungsbetrag über dem festgelegten Schwellenwert des Lieferanten liegt.
Je nach Workflow ist die Rechnung anschließend entweder im Status
Bereit für Export oder In Prüfung.
🚧 Vorsicht
Wenn Du die automatische Genehmigung für einen bestimmten Lieferanten nicht aktivierst, wird die Rechnung über den normalen Genehmigungsablauf verarbeitet, den Du im Workflow definiert hast.
Wahr/Falsch-Bedingung
Konfiguriere eine Wahr/Falsch-Bedingung basierend auf bestimmten Geschäftsregeln, die Du im JSON-Formatfestlegst.
True: Die im JSON definierte Bedingung ist erfüllt (d. h. die Eigenschaft ist auf der Rechnung vorhanden).
False: Die im JSON definierte Bedingung ist nicht erfüllt (d. h. die Eigenschaft ist nicht auf der Rechnung vorhanden).
Beispiel: Du kannst diese Bedingung verwenden, um beliebige Eigenschaften auf der Rechnung zu prüfen – bspw. die Bestellnummer, benutzerdefinierte Felder,
Tag-Werte etc.
✏️ Hinweis
Die Wahr/Falsch-Bedingung überprüft Attribute, die auf der Rechnung gespeichert sind (z. B. benutzerdefinierte Felder). Wenn Du Attribute am Objekt selbst prüfen musst – bspw. ob ein benutzerdefiniertes Feld in einer Tag-Dimension ausgewählt wurde – kannst Du dafür die benutzerdefinierte Wahr/Falsch-Bedingung nutzen.
JSON-Regeln
Es ist möglich, komplexe Business-Regeln zu erstellen und diese als JSON zu serialisieren. Die JSON-Regeln sind in dem Regeln-Feld der Knotenoptionen spezifiziert.
Die Operationen werden unterstützt:
Zugriff auf Daten |
|
Logik- und Boolesche Operationen |
|
Numerische Operationen |
|
Array-Operationen |
|
String-Operationen |
|
Zum Beispiel kannst Du:
prüfen, ob ein bestimmtes benutzerdefiniertes Feld
prüfe, ob auf einer Rechnung eine Benachrichtigung über eine Währungsabweichung vorliegt.
prüfe, ob auf einer Rechnung eine Benachrichtigung über eine Kontenabweichung vorliegt.
prüfe, ob Schlüsselwörter auf einer Rechnung vorhanden sind.
Prüfen, ob Benutzerdefiniertes Feld auf Rechnung vorhanden ist
Du kannst eine Regel erstellen, die prüft, ob ein bestimmtes benutzerdefiniertes Informationsfeld vorhanden ist und dessen Wert auf „true“ (wahr) gesetzt ist.
Falls ja, gibt die Regel „true“ zurück.
Lege das benutzerdefinierte Informationsfeld im Unternehmen an.
Füge anschließend einen Wahr/Falsch-Knoten hinzu und kopiere diesen Code-Snippet in das Regel-Feld:
{
"==": [
{
"var": [
"customInformation.skipApproval"
]
},
true
]
}3. Weise dann den Workflow der Gesellschaft zu.
Prüfen, ob Benachrichtigung über eine Währungsabweichung vorliegt
Du kannst eine Regel einrichten, um zu prüfen, ob unter den Benachrichtigungen ein Währungsabweichungswert vorhanden ist und dieser auf wahr gesetzt ist.
Falls ja, gibt die Regel true zurück
✏️ Hinweis
Es müssen importierte Bestellungen für das Unternehmen vorhanden sein.
Füge einen Wahr/Falsch-Knoten hinzu und kopiere diesen Schnipsel in das Feld Regeln:
{
"!": {
"reduce": [
{
"var": "notifications"
},
{
"or": [
{
"in": [
{
"var": "current.title"
},
[
"supplierInvoiceNotification.currencyMismatch.title",
"supplierInvoiceNotification.multipleCurrencyMismatch.title"
]
]
},
{
"var": "accumulator"
}
]
},
false
]
}
}
Prüfen, ob Benachrichtigung über Kontenabweichung vorliegt
Du kannst eine Regel einrichten, um zu prüfen, ob unter allen Rechnungsbenachrichtigungen eine Kontenabweichungs-Benachrichtigung vorhanden ist und diese auf true gesetzt ist. Falls ja, gibt die Regel true zurück.
Füge einen Wahr/Falsch-Knoten hinzu und kopiere diesen Schnipsel in das Feld Regeln:
{
"some":
[
{
"var": "notifications"
},
{
"==":
[
{
"var": "title"
},
"supplierInvoiceNotification.mismatchAccountNumber.title"
]
}
]
}Prüfen, ob es sich um ausschließlich steuerlichen Einzelposten handelt
Du kannst eine Regel erstellen, die prüft, ob unter allen Positionen mindestens eine Steuerposition vorhanden ist. Wenn dies zutrifft, gibt die Regel true zurück.
Füge einen True/False-Knoten hinzu und kopiere diesen Code-Snippet in das Feld Regeln:
{
"some":[
{
"var":"lineItems"
},
{
"==":[
{
"var":"isTaxOnly"
},
true
]
}
]
}🚧 Vorsicht
Nicht alle ERP-/Finanzsystem-Integrationen unterstützen Steuerpositionen ohne Nettobetrag. Prüfe es mit Yokoy Customer Success, um zu klären,
ob dies mit Deinem Finanzsystem möglich ist.
Prüfen von Rechnungsregeln
In Yokoy Invoice kannst Du Rechnungsregeln einrichten, mit denen nach einer Liste vordefinierter Schlüsselwörter im Dokument gesucht werden kann. Wenn ein solches Schlüsselwort vorhanden ist, kannst Du eine bestimmte Aktion definieren.
Zum Beispiel kannst Du einen festen Wert in ein benutzerdefiniertes Feld eintragen oder eine Checkbox in einem benutzerdefinierten Feld aktivieren.
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Du den Workflow nutzen kannst, um solche Fälle zu prüfen und die Rechnung auf einen anderen Pfad zu leiten: Entweder durch Überprüfung des benutzerdefinierten Felds oder durch das Prüfen einer bestimmten Benachrichtigung.
Prüfe, ob das benutzerdefinierte Feld ausgewählt ist bzw. einen bestimmten Wert enthält – als Ergebnis der Aktion der Rechnungsregel.
Im folgenden Beispiel wird geprüft, ob die Rechnung das Wort
Iranenthält.Falls das der Fall ist, setzt Yokoy automatisch das Häkchen im benutzerdefinierten Feld Embargo invoice (Embargo Rechnung).
In diesem Fall richtest Du die übliche Prüfung ein, ob benutzerdefinierte Felder im Rechnungsdokument vorhanden sind mithilfe des folgenden Codes:
{
"==": [
{
"var": [
"customInformation.embargoInvoice"
]
},
true
]
}
Prüfe, ob eine Benachrichtigung/Warnung aus einer Rechnungsregel im Rechnungsdokument vorhanden ist. Im folgenden Beispiel wird geprüft,
ob im Rechnungskopf eine Schlüsselwort-Benachrichtigung vorhanden ist:
In diesem Fall musst Du mit dem folgenden Code prüfen, ob Benachrichtigungen auf der Rechnung vorhanden sind:
{
"some":
[
{
"var": "notifications"
},
{
"==":
[
{
"var": "title"
},
"supplierInvoiceNotification.keywordsDetected.title"
]
}
]
}
Prüfung der gesetzlichen Anforderungen für Rechnungen
In Yokoy Invoice kannst Du gesetzliche Anforderungen überprüfen. Mit anderen Worten: Yokoy kann prüfen, ob Attribute, die in Rechnungsdokumenten standardmäßig vorhanden sein müssen, vorhanden sind und eine bestimmte Benachrichtigung auslösen. Du kannst in Deinem Workflow auf das Vorhandensein dieser Benachrichtigungen prüfen.
Beispielsweise kannst Du:
Verhindern, dass die Rechnung im Workflow weiterverarbeitet wird, wenn eine Prüfung die Rechnung für ungültig erklärt. Zum Beispiel kannst Du den Workflow anhalten und eine Benachrichtigung zurückgeben, wenn die Rechnung eine ungültige USt-IdNr., Lieferantenadresse usw. enthält.
Die Rechnung in den Status Needs Revision (In Prüfung) setzen, wenn eine dieser Benachrichtigungen in der Kopfzeile der Rechnung vorhanden ist.
Der grundlegende Codeausschnitt zur Einrichtung dieser JSON-Regel sieht wie folgt aus, wobei Du „Notification“ durch die jeweilige Benachrichtigungsreferenz ersetzt:
{
"some":
[
{
"var": "notifications"
},
{
"==":
[
{
"var": "title"
},
"NOTIFICATION TEXT"
]
}
]
}Szenario | Benachrichtigungsreferenzen |
Kundenadresse fehlt |
|
Kundenadresse stimmt nicht mit den Stammdaten überein |
|
Kundenadresse wurde bei einer anderen Rechtseinheit gefunden |
|
Lieferantenadresse fehlt |
|
Lieferantenadresse stimmt nicht mit den Stammdaten überein |
|
Prüfung auf Einzelposten ohne Bestellung
Du kannst eine Regel einrichten, die überprüft, ob mindestens eine Rechnungsposition den Status Non-PO (ohne Bestellung) hat. Falls ja, gibt die Regel true zurück.
Füge einen Wahr/Falsch-Knoten hinzu und kopiere den folgenden Ausschnitt in das Feld Regeln:
{
"some":[
{
"var":"lineItems"
},
{
"==":[
{
"var":"matchStatus"
},
true
]
}
]
}
Benutzerdefinierte Wahr/Falsch-Bedingung (nur Professional oder Enterprise)
Konfiguriere eine Wahr/Falsch-Bedingung basierend auf bestimmten von Dir festgelegten Geschäftsregeln im JSON-Format.
Beispielsweise kannst Du diese Bedingung verwenden, um zu prüfen, ob ein benutzerdefiniertes Kontrollkästchen-Feld für eine Tag-Dimension ausgewählt wurde.
In diesem Fall gibt die Bedingung zurück:
True: Die im JSON festgelegte Bedingung ist erfüllt.
False: Die im JSON festgelegte Bedingung ist nicht erfüllt.
✏️ Hinweis
Während die benutzerdefinierte Wahr/Falsch-Bedingung der Wahr/Falsch-Bedingung ähneln mag, kann sie tiefergehende Prüfungen – "drill down" – an den auf der Rechnung vorhandenen Objekten vornehmen.
Die True/False-Bedingung prüft Daten, die direkt auf der Rechnung angegeben sind (z. B. ein benutzerdefiniertes Feld, Wert etc.), während die Custom True/False auch andere Daten abrufen kann. Zum Beispiel kann sie das Kostenobjekt prüfen, dem die Rechnung zugewiesen ist, und darauf basierend die Logik überprüfen.
Du kannst komplexe Geschäftsregeln erstellen und als JSON serialisieren.
Die JSON-Regeln werden im Feld Rules der Knotenoptionen angegeben.
❗️Wichtig
Derzeit kannst Du diese „Drill-Down“-Funktion nur für Kostenobjekte durchführen.
Prüfen, ob das benutzerdefinierte Feld im Kostenobjekt markiert ist
Du kannst eine Regel festlegen, um zu prüfen, ob auf dem Kostenobjekt das benutzerdefinierte Informations-Kontrollkästchen auf true (d. h. ausgewählt) gesetzt ist. Ist dies der Fall, gibt die Regel true zurück.
Richte das benutzerdefinierte Feld im Unternehmen am Tag ein. Der Wert im Feld Label (
CustomFieldLabel) MUSS in dem untenstehenden Ausdruck angegeben werden.Füge einen Wahr/Falsch-Knoten hinzu und kopiere diesen Code-Snippet in das Feld Rules:
{
"some": [
{
"var": "_costObjects"
},
{
"==": [
{
"var": "customInformation.<CustomFieldLabel>"
},
true
]
}
]
}Richte den Workflow in der Gesellschaft ein.
Prüfen, ob benutzerdefiniertes Feld im Bestellkopf vorhanden ist
Du kannst eine Regel einrichten, die prüft, ob im Bestellkopf das benutzerdefinierte Informationsfeld null ist, oder einen bestimmten Wert hat.
In diesem Beispiel wird geprüft, ob keine benutzerdefinierte Information im Bestellkopf vorhanden ist.
🚧 Vorsicht
Stelle sicher, dass Deine Integration die Bestellung mit den benutzerdefinierten Feldern an Yokoy übermittelt.
Dazu musst Du das übermittelte Payload überprüfen, da Yokoy die benutzerdefinierten Bestellungs-Informationen in der Bestellung selbst nicht anzeigt.
Füge einen benutzerdefinierten Wahr/Falsch-Knoten hinzu und kopiere den folgenden Snippet in das Feld Rules:
{
"some":
[
{
"var": "_purchaseOrders"
},
{
"==":
[
{
"var": "customInformation.<nameOfTheField>"
},
null
]
}
]
}
Prüfung, ob ein benutzerdefiniertes Feld bei einem Einzelposten mit Bestellung vorhanden ist
Du kannst eine Regel einrichten, die prüft, ob bei einer Bestellung die benutzerdefinierte Information null ist oder einen bestimmten Wert hat.
In diesem Beispiel wird geprüft, ob die Bestellung KEINE benutzerdefinierten Informationen im Einzelposten der Bestellung enthält.
🚧 Vorsicht
Stelle sicher, dass Deine Integration die Bestellung mit den benutzerdefinierten Feldern übermittelt. Dazu musst Du das an Yokoy gesendete Payload überprüfen, da Yokoy die benutzerdefinierten Bestellungs-Informationen in der Bestellung selbst nicht anzeigt.
Füge einen benutzerdefinierten Wahr/Falsch-Knoten hinzu und kopiere den folgenden Snippet in das Feld Rules:
{
"some":
[
{
"var": "_purchaseOrders"
},
{
"some":
[
{
"var": "items"
},
{
"==":
[
{
"var": "customInformation.<nameOfTheLabel>"
},
null
]
}
]
}
]
}✏️ Hinweis
Wenn mehrere übereinstimmende Rechnungspositionen vorhanden sind,
von denen einige benutzerdefinierte Informationen enthalten und andere nicht, gibt der Bedingungsknoten true zurück, da mindestens einer der Posten die Bedingung erfüllt.
Prüfen, ob zugeordneter Einzelposten einen Wareneingang erfordert
Die Bestellung legt fest, ob ein Wareneingang (goods receipt) erforderlich ist und im Drei-Wege-Abgleich verwendet werden soll. Du kannst überprüfen, ob für den entsprechenden Einzelposten der Bestellung ein Wareneingang benötigt wird.
"some":[
{
"var":"_purchaseOrders"
},
{
"some":[
{
"var":"items"
},
{
"==":[
{
"var":"requireGoodsReceipt"
},
true
]
}
]
}
]
}
Prüfung, ob aktuelle Genehmiger:innen nicht Submitter der Rechnung sind (Vier-Augen-Prinzip-Prüfung)
Du kannst eine Regel definieren, um zu prüfen, ob die für die Genehmigung ausgewählten Personen auch auf der Submitter-Liste der Rechnung stehen.
Wenn keiner der ausgewählten Genehmiger:innen in der Submitter-Liste der Rechnung enthalten ist, gibt die Regel true zurück.
Wenn mindestens eine Person sowohl die Rechnung eingereicht als auch genehmigt hat, gibt die Regel false zurück.
{
"and": [
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.0" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.1" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.2" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.3" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.4" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.5" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.6" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.7" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.8" }, { "var": "submitters" } ] } },
{ "!": { "in": [ { "var": "currentApproverIds.9" }, { "var": "submitters" } ] } }
]
}🚧 Vorsicht
Es werden nur die ersten 10 Einträge des Arrays currentApproverIds mit der Submitter-Liste abgeglichen. Falls erforderlich, füge weitere Objekte innerhalb des Arrays "and":[…] in der JSON-Logik hinzu.
Enthält keine überzogenen Einzelposten
Richte eine Wahr/Falsch-Bedingung ein, um festzustellen, ob die Rechnung überausgegeben wurde. In diesem Fall gilt:
True: Wenn es keine Überausgaben auf der Rechnung gibt,
also keine Einzelposten der Rechnung einen überausgegeben Status (overspend status) haben, wird true zurückgegeben.
False: Wenn es Überausgaben bei den Einzelposten der Rechnung gibt,
gibt die Bedingung false zurück.
❗️Wichtig
Diese Bedingung darf nicht vor einem Genehmigungsknoten verwendet werden. Wenn der nächste Knoten ein Genehmigungsknoten ist, blockiert sie den Workflow.
✏️ Hinweis
Der Status Überausgabe wird ausgelöst, wenn eine Rechnung außerhalb des in den Toleranzen für den Bestellungs-Abgleichs festgelegten Bereichs liegt.
Lieferant mit Eigenschaft (nur Enterprise)
Konfiguriere eine Wahr/Falsch-Bedingung basierend auf einem bestimmten Feld oder mehreren Feldern. Du kannst beliebige Lieferantenattribute vergleichen.
Zum Beispiel:
Lieferantenname (supplier.name)
Lieferanten-ERP-Code
Zahlungsbedingungen des Lieferanten
Benutzerdefinierte Informationen des Lieferanten
In diesem Fall ergibt die Bedingung:
True: Die angegebene Eigenschaft stimmt mit dem Lieferantenattribut überein, das auf der Rechnung gefunden wurde.
False: Die angegebene Eigenschaft stimmt nicht mit dem Lieferantenattribut auf der Rechnung überein.
Um diesen Knoten einzurichten, gib das zu überprüfende Datenfeld sowie den/die erwarteten Wert(e) in diesem Feld an.
Option | Typ | Beschreibung |
Feld | String | Datenfeld des Lieferanten. Wenn Du z. B. ein benutzerdefiniertes Feld verwenden möchtest, lautet der Wert Hier kannst Du beliebige Lieferanten-Datenfelder eingeben, wie z.B. den Namen des Lieferanten oder Zahlungsbedingungen. |
Matches | String oder Nummer | Wert, der im angegebenen Feld geprüft werden soll. Du kannst mehrere Werte eingeben, indem Du auf + Zeile hinzufügen klicken. Wenn Du einen booleschen Wert verwenden möchtest, achte darauf, ihn komplett kleingeschrieben als |
✏️ Hinweis
Klicke auf Anwenden, um das Feld und die Matches-Werte zu speichern. Andernfalls gehen alle Änderungen verloren.
Wenn Du z. B. eine bestimmte Aktion für eine bestimmte Lieferantengruppe ausführen möchtest, kannst Du das Feld als supplier.name angeben und bei den Matches-Werten mehrere Lieferantennamen eingeben, wie z. B. Acme, MyCompany etc.
Die Bedingung gibt „true“ zurück, da sie die Informationen auf der Rechnung mit den Informationen des Lieferanten vergleicht.
Einreichung an eigene Kostenstelle
Richte eine Bedingung ein, die Wahr/Falsch zurückgibt, wenn das Kostenobjekt der Rechnung mit dem Kostenobjekt des Submitters übereinstimmt.
In diesem Fall liefert die Bedingung:
True: Die Rechnung ist mit Kostenobjekten codiert, deren Eigentümer dieselbe Person ist, welche die Rechnung eingereicht hat.
False: Die Eigentümer der aus der Rechnung abgeleiteten Kostenobjekte,
ist nicht derselbe wie der einreichende User.
Die Bedingung gibt true zurück, wenn mindestens einer der auf der Rechnung angegebenen Submitter mit dem Eigentümer des Kostenobjekts der Rechnung übereinstimmt.
Beispiel: Wenn eine Rechnung mit zwei Positionen von „Alex 1“ eingereicht wird:
Einzelposten 1 mit Kostenobjekt-Eigentümer „Alex 1“
Einzelposten 2 mit Kostenobjekt-Eigentümer „Yokoy support“
Dann gibt die Bedingung true zurück und die Rechnung wird in den nächsten Schritt weitergeleitet, auch wenn es für einen der Einzelposten einen anderen Kostenobjekt-Eigentümer gibt.
✏️ Hinweis
Yokoy prüft die vollständige Liste der Submitter, die auf dem Rechnungsdokument ausgewählt sind.
Enthält Matching-Warnung (nur Enterprise)
Konfiguriere eine Wahr/Falsch-Bedingung, um zu ermitteln, ob für das Dokument matching Alerts ausgelöst wurden. In diesem Fall liefert die Bedingung:
True: Wenn auf der Rechnung matching Fehler vorhanden sind, wird true zurückgegeben.
False: Wenn keine matching Fehler auf der Rechnung vorliegen, wird false zurückgegeben.
Beispielsweise kannst Du diesen Knoten verwenden, wenn eine fehlende Wareneingangsbestätigung vorliegt und Du versuchst, die Rechnung einzureichen. Yokoy erkennt diesen Zustand und der Bedingungsknoten gibt true zurück.
Der nächste Schritt nach diesem Knoten hängt vom jeweiligen Szenario ab.
Derzeit kann Yokoy folgende Benachrichtigungen prüfen:
Alert | Szenario |
| Prüft, ob der zugeordnete Wareneingangs-Einzelposten gesperrt ist oder nicht. Wareneingänge (wie Bestellungen) können geblockt sein, was bedeutet, dass sie nicht weiterverarbeitet werden sollen. Yokoy kennzeichnet diesen Fall, und dieser Bedingungsknoten ermöglicht die entsprechende Prüfung. |
| Prüft, ob zu einer Bestellung ein Wareneingang fehlt. Dies wird üblicherweise verwendet, um anzuzeigen, dass eine Bestellung noch auf eine Lieferbestätigung wartet – also auf einen Wareneingang (der jedoch noch nicht gebucht wurde). |
| Prüft, ob der gematchte Einzelposten der Bestellung den Status Geblockt hat. Dies wird in der Regel verwendet, wenn Du den Workflow nicht fortsetzen möchtest, falls die Bestellung im ERP gesperrt ist. Geblockt bedeutet, dass kein weiteres Budget für diesen Einzelposten verwendet werden soll. |
| Prüft, ob der zugeordnete Einzelposten der Bestellung den Status Storniert hat. Dies wird in der Regel verwendet, wenn Du den Workflow nicht fortsetzen möchtest, falls die Bestellung im ERP storniert wurde. |
Nicht-PO-Positionen vorhanden (Nur für Professional oder Enterprise)
Dieser Knoten ermöglicht es, zu überprüfen, ob einer der Einzelposten auf der Rechnung den Matching-Status Nicht-Bestellung (Non PO Matching) hat.
Falls ja, gibt der Knoten Wahr zurück. Andernfalls wird Falsch zurückgegeben.
Typischerweise wird dieser Knoten in Workflows verwendet, bei denen geprüft werden soll, ob zusätzliche Kosten vorhanden sind, die nicht in der Bestellung enthalten waren. In einem solchen Fall kann eine zusätzliche Genehmigung durch die Verantwortlichen der Kostenstelle erforderlich sein.
Prüfen zusätzlicher ungeplanter Kosten, die nicht in Bestellung enthalten sind
Bestellungen dienen Unternehmen zur Kosten- und Budgetkontrolle.
Obwohl Bestellungen den größten Teil der Ausgaben erfassen,
können dennoch zusätzliche Kosten anfallen, die außerhalb des Bestellungs-Rahmens liegen – z. B. Fracht- oder Versandkosten, die bei der ursprünglichen Budgetfreigabe nicht berücksichtigt wurden.
Um diesen Fall abzudecken, verwende den Bedingungsknoten Nicht-PO-Einzelposten vorhanden. Er prüft, ob in der Rechnung weitere Kostenpositionen auftauchen, die nicht in der ursprünglichen Bestellung enthalten waren.
In den meisten Unternehmen sind für solche Abweichungen zusätzliche Genehmigungen erforderlich. Empfohlene Konfiguration:
Sind Nicht-PO-Positionen vorhanden, dann zusätzliche Genehmigung durchführen (z. B. Kostenstellenfreigabe).
Sind keine Nicht-PO-Positionen vorhanden, dann keine zusätzliche Genehmigung; Dokument direkt in den Status In Prüfung verschieben.
Typischerweise wird dieser Knoten mit einem PO-Rechnungsknoten verkettet,
da Nicht-PO-Rechnungen häufig anders behandelt werden.
Submitter mit Eigenschaft (Professional oder Enterprise)
Dieser Knoten ermöglicht es, eine Bedingung zu konfigurieren, die Wahr oder Falsch zurückgibt, je nachdem, ob die User-Gruppe des Submitters einer Rechnung eine bestimmte Eigenschaft enthält. Dabei kann auf beliebige User-eigenschaften geprüft werden – z. B. Name, E-Mail, Vorgesetzter oder benutzerdefinierte Felder.
Dieser Knoten steht nur Kunden mit einem Professional- oder Enterprise-Tarif zur Verfügung.
In diesem Fall gibt die Bedingung zurück:
Wahr: Das Kostenobjekt, das mit der Rechnung des Einreichers verknüpft ist, enthält den angegebenen Eigenschaftswert.
Falsch: Das Kostenobjekt enthält den angegebenen Wert nicht.
Beispiel: Wenn die Bedingung mit der Eigenschaft Line Manager (Vorgesetzter) und dem Wert Alex Smith gematched ist:
Wird eine Rechnung von einem Benutzer eingereicht, dessen Vorgesetzter „Alex Smith“ ist, gibt der Knoten Wahr zurück.
Wird die Rechnung von einem Benutzer eingereicht, dessen Vorgesetzter
z. B. „Devis Hirt“ ist, gibt der Knoten Falsch zurück.
Option | Aktzeptierte Werte | Beschreibung |
Property | String | Name (bzw. ID) des Feldes, das am Kostenobjekt überprüft werden soll. Dabei kann es sich um ein beliebiges Feld handeln, das auf dem Kostenobjekt vorhanden ist – von Standardfeldern wie dem Namen des Kostenobjekts bis hin zu benutzerdefinierten Feldern. |
Matches | String / Zahl / Boolean | Wenn mehrere Werte geprüft werden sollen, kannst Du über + Zeile hinzufügen zusätzliche Einträge hinzufügen. |
Einrichten der Validierung einer Submitter-Eigenschaft anhand eines benutzerdefinierten Feldes
Beispiel: Wenn Du prüfen möchtest, ob der User im benutzerdefinierten Feld Target Administration den Wert G000 oder G001 hat:
Du hast ein benutzerdefiniertes Feld im Benutzerprofil eingerichtet:
Name | Label | Typ |
|
| Texteingabe |
2. Klicke im Workflow-Designer auf den Knoten Submitter mit Eigenschaft und gib die folgenden Daten ein. Da Du mehrere Werte prüfen möchtest, trage zunächst den Wert "G001" ein und klicke anschließend auf + Zeile hinzufügen, um den zweiten Wert "G002“ hinzuzufügen.
Option | Wert |
Feld | customInformation.targetAdministration |
Matches | G001 G002 |
Das Ergebnis sieht wie folgt aus:
In diesem Fall prüft Yokoy, ob der Submitter über die entsprechende Eigenschaft verfügt. Falls ja, wird eine Kostenstellen-Freigabe durchgeführt. Falls nein,
wird das Dokument in den Status „In Prüfung“ verschoben.
Rechnungsalter ≤ max. Schwellenwert (Professional oder Enterprise)
Dieser Knoten ermöglicht die Überprüfung des Alters einer Rechnung, um sicherzustellen, dass es einen festgelegten Maximalwert nicht überschreitet. Wird dieser Wert überschritten, gibt der Knoten den Wert falsch zurück.
Dies wird häufig in Workflows verwendet, in denen geprüft werden soll, ob das Rechnungsdatum nicht älter als eine bestimmte Anzahl von Tagen ist.
Der Knoten führt folgende Berechnungen durch:
Prüft das Rechnungsdatum auf der Rechnung.
Berechnet die Differenz zwischen dem heutigen Datum und dem Rechnungs- bzw. Zahlungsdatum.
Vergleicht diesen Wert mit der im Knoten definierten maximalen Anzahl an Tagen.
Gibt zurück:
Falls Differenz > Maximalwert:
falseFalls Differenz < Maximalwert:
true
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Max. Alter in Tagen |
| Dieses Feld ermöglicht es, die maximale Anzahl an Tagen festzulegen, nach deren Überschreitung die Rechnung als nicht konform mit der Bedingung gilt. Es sind nur numerische Werte zulässig (z. B. 1, 2, 3, 30 etc.). |
Abweichungen beim Drei-Wege-Abgleich (Professional oder Enterprise)
Dieser Knoten ermöglicht es, eine Wahr/Falsch-Bedingung zu konfigurieren,
um festzustellen, ob für das Dokument im Rahmen des Drei-Wege-Abgleichs Abgleich-Warnungen ausgelöst wurden, und das Rechnungsdokument entsprechend weiterzuleiten. Zum Beispiel kannst Du diesen Knoten verwenden, um zu prüfen,
ob Abweichungen im Drei-Wege-Abgleich festgestellt wurden,
wie etwa Mengendiskrepanz, Betragsdiskrepanz oder fehlender Wareneingang.
In diesem Fall gibt diese Bedingung folgendes zurück:
True:
Falls Abgleich-Fehler auf der Rechnung vorhanden sind, wie vom User in der Knotenoption konfiguriert.
False:
Falls keine Abgleich-Fehler auf der Rechnung vorhanden sind, wie vom User in der Knotenoption konfiguriert.
Du kannst je nach bevorzugter Konfiguration einen oder mehrere dieser drei Fälle auswählen. Du kannst bspw. die Bedingung nach Submit (Einreichen) platzieren,
um zu prüfen, ob die Rechnung Abweichungen im Zusammenhang mit dem
Drei-Wege-Abgleich aufweist oder nicht. Ist dies der Fall, kannst Du den User über eine Workflow-Benachrichtigung zuweisen informieren, und das Dokument in den Status Zur Korrektur weiterleiten.
Rechnungs-Aktivitätsknoten
Rechnungs-Aktivitätsknoten führen eine spezifische Aktion am Dokument im Workflow aus. Folgende Aktionen können im Workflow durchgeführt werden:
Genehmiger mit Eigenschaft zuweisen (nur Enterprise)
Benutzerdefinierte Kostenobjekt-Genehmiger zuweisen (nur Enterprise)
Feste Genehmiger zuweisen (nur Enterprise)
SAP-Beleggenehmiger zuordnen (nur Enterprise)
Fehlermeldung auslösen (nur Enterprise)
Workflow Benachrichtigungen zuweisen (nur Enterprise)
✏️ Hinweis
Vor dem Aktivitätsknoten benötigst Du einen Statusknoten (Neu, Entwurf, Zur Korrektur). Nach dem Aktivitätsknoten kannst Du jeden anderen Workflow-Knotentyp hinzufügen – also Status-, Aktivitäts-, Bedingungs- oder Genehmigungsknoten.
Genehmiger:innen mit Eigenschaft zuweisen (nur Enterprise)
Bestimme Genehmiger:innen basierend auf einer bestimmten Eigenschaft,
die User in ihren Userdaten haben.
Das kann verwendet werden, um Genehmigungsgruppen zu erstellen oder Benutzer dynamisch zuzuweisen, basierend auf benutzerdefinierten Eigenschaften,
die im Benutzerprofil gesetzt werden können.
In diesem Fall gibt die Bedingung folgendes zurück:
Wahr:
Es wird ein Genehmiger mit den in der Aktion angegebenen Optionen benötigt. Ist ein solcher Genehmiger nicht vorhanden, wird der Workflow nicht fortgesetzt.Falsch:
Es wird ein Genehmiger mit den in der Aktion angegebenen Optionen benötigt. Ist ein solcher Genehmiger nicht vorhanden, wird der Workflow trotzdem fortgesetzt.
Du kannst z. B. diesen Workflow-Knoten verwenden, um alle User mit der Eigenschaft customInformation.TeamA = true als Genehmiger zuzuweisen.
Das bedeutet, dass alle User, bei denen im Profil das Kontrollkästchen Team A aktiviert ist, als Genehmiger bestimmt werden.
Diese spezifische Bedingung enthält zwei Optionen, die ausgefüllt werden müssen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Eigenschaft | String | Datenfeld für User-Eigenschaften Zum Beispiel:
|
Wert | String / Nummer / Boolescher Wert | Wert des Attributs in Yokoy. Zum Beispiel:
|
Alle Kostenobjekt-Genehmiger:innen zuweisen
Alle Kostenstellenverantwortlichen als Genehmiger:innen zuweisen.
Technisch gesehen wird dabei jeder Rechnungs-Einzelposten durchlaufen,
die Kostenstellen-Verantwortlichen werden ermittelt und zur Genehmigung hinzugefügt.
Zum Beispiel kannst Du Yokoy so konfigurieren, dass bei Einreichung einer Rechnung alle Kostenstellen-Verantwortlichen automatisch zugewiesen werden und die Genehmigung durch alle erforderlich ist.
🚧 Vorsicht
Es muss in Kombination mit der Kostenstellen-Genehmigung verwendet werden, um einen Kostenstellen-Workflow zu erstellen.
In diesem Fall gibt die Bedingung Folgendes zurück:
Wahr: Wenn Yokoy keinen Genehmiger findet, bleibt das Dokument im aktuellen Status.
Falsch: Wenn Yokoy keinen Genehmiger findet, wird das Dokument in den nächsten Status verschoben.
🚧 Vorsicht
Wenn Du Stellvertreter:innen mit einem abgelaufenen Delegationsdatum hast, werden diese nicht in die Genehmigungszuweisung einbezogen.
Diese Stellvertreter werden ignoriert, da ihr Ablaufdatum in der Vergangenheit liegt.
Weise benutzerdefinierte Kostenobjekt-Genehmiger zuweisen (nur Enterprise)
Ermittelt Kostenstellen-Verantwortliche als Genehmiger:in basierend auf einer bestimmten Eigenschaft. Technisch gesehen wird dabei jede Kostenstelle auf der Rechnung durchlaufen, und Genehmiger:in werden basierend auf den in den Optionen angegebenen Eigenschaften zugewiesen.
🚧 Vorsicht
Dies muss in Kombination mit dem Finalen Genehmigungsknoten verwendet werden.
Diese spezielle Bedingung enthält Optionen, die ausgefüllt werden müssen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Kostenobjekt-Feld | String | Das Feld auf dem Kostenobjekt, das überprüft werden soll. |
User-Feld | String | User-Eigenschaft auf dem Kostenobjekt. |
Genehmiger erforderlich |
|
|
Veränderungen |
| Wenn Du möchtest, dass Yokoy die Groß- und Kleinschreibung im User-Feld ignoriert, wähle dieses Kontrollkästchen aus. |
Wenn Du bspw. einen bestimmten User (der nicht der Kostenstellen-Verantwortliche ist) zur Genehmigung zuweisen möchtest – basierend auf dem Kostenobjekt in der Rechnung:
Lege ein benutzerdefiniertes Feld
thirdApproverim Kostenobjekt an.Verweise auf das entsprechende Kostenobjekt-Feld (in diesem Fall:
custom.Information.thirdApprover) und den dazugehörigen User-Wert,in dem die E-Mail-Adresse des User hinterlegt ist (im Standardfeld user.email).
In diesem Fall kannst Du jede gewünschte User-E-Mail im Kostenobjekt hinterlegen, und Yokoy weist diesen User zur Genehmigung zu.
Der Submitter codiert das Kostenobjekt in der Rechnung – und Yokoy liest daraus den User anhand der hinterlegten E-Mail-Adresse aus und weist ihn automatisch zu.
✏️ Hinweis
Dieses Feld ist nicht case-sensitiv. Wenn Du „USER.COMPANY@COMPANY.com“ eingibst, kann Yokoy dies über das Feld Transformations als „user.company@company.com“ interpretieren.
Alle Kostenobjekt-Vorgesetzten zuweisen (nur Enterprise)
Weise die Vorgesetzten aller Kostenstellen-Verantwortlichen als Genehmiger:in zu.
Dabei wird der Wert des Kostenobjekts geprüft und der/die Vorgesetzte des jeweiligen Kostenstellen-Verantwortlichen zugewiesen, der die angegebenen Bedingungen erfüllt. Wenn keine dynamische Eskalation definiert ist,
wird standardmäßig der/die Vorgesetzte des Kostenstellen-Verantwortlichen zugewiesen – ohne eine weitere Prüfung.
Wenn Du Yokoy bspw. so konfigurierst, dass bei Einreichung einer Rechnung die Vorgesetzten aller Kostenstellen-Verantwortlichen zugewiesen werden,
und dass die Genehmigung durch alle erforderlich ist.
🚧 Vorsicht
Dies muss in Kombination mit der Kostenstellen-Genehmigung verwendet werden, um einen Kostenstellen-Workflow zu erstellen.
In diesem Fall liefert diese Bedingung folgende Ergebnisse:
Wahr: Wenn Yokoy keine(n) Genehmiger:in findet, bleibt das Dokument im aktuellen Status.
Falsch: Wenn Yokoy keine(n) Genehmiger:in findet, wird das Dokument in den nächsten Status überführt.
Option | Typ | Beschreibung |
Feld | String | Genehmigungsgruppen-Feld, in dem Du eine dynamische Eskalation eingerichtet hast. wo Du eine Genehmigungsgruppe definiert hast. |
Operatoren |
|
|
Wert | String oder Nummer | Wert, der im angegebenen Feld geprüft werden soll. |
Genehmiger erforderlich |
|
|
Alle Tag-Genehmiger zuweisen
Alle Tag-Genehmiger mit einem bestimmten Tag-Wert, der auf dem Rechnungsdokument gefunden wurde, als Genehmiger zuweisen.
Technisch gesehen wird dabei durch die verschiedenen Positionen der Rechnung iteriert, die Genehmiger aus den jeweiligen Tag-Werten extrahiert und zur Genehmigung zugewiesen.
Dieser Knoten bietet zwei Optionen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Genehmiger erforderlich |
|
|
Tag-Dimensions-ID | String | Zu verwendende Tag-Dimension: dass nur die gewünschte Dimension berücksichtigt wird. Wenn du die Tag-Dimensions-ID leer lässt, berücksichtigt Yokoy standardmäßig alle Dimensionen auf dem Dokument. |
🚧 Vorsicht
Tag-Dimensions-IDs sind spezifisch für jede Umgebung und Organisation.
💡 Tipp
Du kannst die Tag-Dimensions-ID für die juristische Person unter Admin > Firmeneinstellungen, im Bereich Aktiviere Tags, nachsehen. Wenn Du auf die Tag-Dimension klickst, wird die ID unten im Formular angezeigt.
Beim Konfigurieren von Tag-Workflows gibt es zwei Optionen in Bezug auf die IDs:
Keine Tag-Dimensions-ID im Workflow angeben:
Der Workflow berücksichtigt alle Tag-Dimensionen auf dem Rechnungsdokument. Das bedeutet, dass der Workflow ohne Änderungen in verschiedenen Umgebungen wiederverwendet werden kann.Tag-Dimensions-IDs im Workflow angeben:
Der Workflow berücksichtigt nur diese spezifische Tag-Dimension.Das bedeutet, dass Du zunächst einen Workflow mit der TEST-Tag-Dimensions-ID und einen weiteren Workflow mit der PROD-Tag-Dimensions-ID erstellen musst.
Benutzerdefinierte Tag-Genehmiger zuweisen (nur Enterprise)
Bestimme Kostenobjekt-Verantwortliche als Genehmiger basierend auf einer bestimmten Eigenschaft. Technisch gesehen wird dabei durch die Tag-Werte auf der Rechnung iteriert, und die Genehmiger werden basierend auf den in den Optionen angegebenen Eigenschaften zugewiesen.
🚧 Vorsicht
Es muss in Kombination mit den Knoten Endgültige Genehmigung oder
Alle Genehmiger:innen müssen genehmigen benutzt werden.
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Code (ERP) | String | Code der Tag-Dimension |
Tag-Wert ERP-Code | String | Dies ist das benutzerdefinierte Tag-Feld. Es sollte in etwa so aussehen: |
User-Feld | String | Benutzerfeld zur Überprüfung |
Genehmiger erforderlich |
|
|
Wenn Du zum Beispiel einen bestimmten User (der nicht der Kostenobjekt-Verantwortliche ist) für die Genehmigung anhand des Kostenobjekts auf der Rechnung zuweisen möchtest:
Richte ein benutzerdefiniertes Feld
additionalApproveram Tag ein.Referenziere das Feld ERP-Code der Tag-Dimension, das Tag-Feld (in diesem Fall das benutzerdefinierte Feld
customInformation.additionalApprover) sowie das entsprechende User-Feld, in dem sich die E-Mail-Adresse des gewünschten Genehmigers befindet (im Standard das Feldemail).In diesem Fall kannst Du jede beliebige E-Mail-Adresse eines Users am Kostenobjekt hinterlegen, und Yokoy weist diesen User als Genehmiger:in zu.
Das bedeutet: Der Submitter erfasst das Kostenobjekt auf der Rechnung.Anhand dieses Kostenobjekts erkennt Yokoy den User, dessen E-Mail-Adresse dort hinterlegt ist, und weist ihm die Genehmigung zu.
✏️ Hinweis
Dieses Feld ist nicht case-sensitiv.
Wenn du zum Beispiel „USER.COMPANY@COMPANY.com“ eingibst, kann Yokoy dies mithilfe des Feldes Transformations als „user.company@company.com“ interpretieren.
Feste Genehmiger zuweisen (nur Enterprise)
Einen Genehmiger anhand einer bestimmten ID zuweisen. Es wird ein bestimmter User als Genehmiger für die juristische Person zugewiesen. Das wird häufig verwendet, um einen endgültigen Genehmiger (z. B. den CEO) zuzuweisen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – etwa:
Bei Rechnungen über 50.000 EUR soll der CEO genehmigen.
Dieser Knoten enthält Optionen, die ausgefüllt werden müssen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Statische Genehmiger-ID | String | Die User-ID des Benutzers, der für diese spezielle Genehmigung verwendet werden soll. Du kannst mehrere User hinzufügen, indem du auf + Zeile hinzufügen klickst. |
Genehmiger erforderlich |
|
|
Du kannst diesen Knoten so konfigurieren, dass zwei User als Genehmiger:in zugewiesen werden, und ihn mit dem Knoten Endgültige Genehmigung verknüpfen.
Jeder dieser User kann genehmigen und damit den Genehmigungsprozess abschließen.
Standard-Genehmiger für Lieferanten zuweisen
Weist den/die standardmäßig im Lieferantenprofil hinterlegte(n) Genehmiger:in als Genehmiger:in zu. Zum Beispiel kannst du den Workflow so konfigurieren, dass der im Lieferantenprofil definierte Genehmiger:in automatisch zugewiesen wird.
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Genehmiger erforderlich |
|
|
Vorgesetzten zuweisen
Richte einen Workflow ein, bei dem alle direkten Vorgesetzten des Users,
der entweder der Submitter oder der zuletzt Genehmigende war, als Genehmiger:in zugewiesen werden.
Dieser Knoten muss in Kombination mit Vorgesetzter oder Eskalieren verwendet werden.
Dieser Knoten bietet zwei Optionen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Vorgesetzter von |
| Letzter Genehmiger: Submitter: |
Genehmiger erforderlich |
|
|
SAP-Beleggenehmiger zuordnen (nur Enterprise)
Richte einen Zuweiser ein, der Benutzer aus dem benutzerdefinierten Feld des Kostenobjekts als Genehmiger zuweist. Dies ist ein spezieller Knoten, der ausschließlich für SAP-Rechnungskunden gültig ist, die ihre Genehmigungstabellen mithilfe von Kostenobjekten in Yokoy replizieren müssen.
🚧 Vorsicht
Die Kostenstelle muss ein bestimmtes Schlüsselformat im benutzerdefinierten Informationsfeld haben – customInformation.approvers.
Wenn diese Information nicht vorhanden ist, funktioniert der Genehmigungsprozess NICHT.
❗️Wichtig
Es dürfen Delgierte in Yokoy ausgewählt werden, wenn dieser Genehmigungs-Workflow verwendet wird. Kunden, die den SAP-Genehmigungsprozess nutzen, müssen Delegierte in SAP hinterlegen – diese werden anschließend automatisch an Yokoy übertragen.
Dieser Knoten enthält zwei Optionen, die ausgefüllt werden müssen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Objekt |
| Kostenstelle. Dies ist das Objekt, über das Yokoy das JSON-Schema der Genehmiger:innen abruft. Aktuell werden ausschließlich Kostenstellen unterstützt. |
User-Schlüssel | String | Datenfeld am User, über das Yokoy die SAP-Benutzer-ID erhält. Dieses Feld ist erforderlich, damit dieser Knoten funktioniert. Beispiel: |
Beispiel: Du kannst einen Workflow einrichten, bei dem Yokoy die Genehmiger:innen basierend auf den Informationen in der Kostenstelle zuweist.
Dabei werden die User herangezogen, die über das benutzerdefinierte Feld der Kostenstelle definiert sind – indem auf die SAP-ID verwiesen wird, die im entsprechenden User-Feld hinterlegt ist (in diesem Fall: customInformation.SAPUserId).
Fehlermeldung auslösen (nur Enterprise)
Konfiguriere Yokoy so, dass eine Fehlermeldung gesendet wird, wenn eine bestimmte Aktion oder Bedingung eintritt. Im Gegensatz zur Workflow-Benachrichtigungen zuweisen beendet dieser Aktivitätsknoten den Workflow vollständig und fügt dem Dokument keinen zusätzlichen Eintrag im Protokoll hinzu.
Dieser Knoten hat eine Option, die ausgefüllt werden muss:
Option | Akzeptierte Werte | Knoten |
Fehlermeldung | String | Dies ist die Fehlermeldung, die Du definieren und dem User zurückgeben möchtest. Es handelt sich um eine Textnachricht, die als Ergebnis der Aktion angezeigt wird. |
Du kannst einen Workflow einrichten, bei dem im Falle einer Budgetüberschreitung (Overspending) Yokoy eine Nachricht sendet, z. B.:
„Bitte wende Dich sich an das Procurement.“
Workflow-Benachrichtigungen zuweisen (nur Enterprise)
Konfiguriere Yokoy so, dass eine Informationsnachricht gesendet wird, wenn eine bestimmte Aktion oder Bedingung eintritt. Im Gegensatz zu Fehlermeldung auslösen, sendet dieser Aktivitäts-Knoten lediglich eine Hinweismeldung an den User,
damit dieser die Information zur Kenntnis nehmen und mit dem nächsten Schritt fortfahren kann.
Dieser Knoten hat zwei Optionen, die ausgefüllt werden müssen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Benachrichtigungs-Text | String | Dies ist der Text, den du an den User senden möchtest, wenn die Aktion eintritt. |
Benachrichtigungs-Art |
| Art der Benachrichtigung, die an den User gesendet wird: Je nach Wichtigkeit der Information sieht der User entweder eine Informationsnachricht, eine Warnung oder eine Fehlermeldung. |
Beispiel: Du kannst eine Benachrichtigung einrichten, die bei einer Budgetüberschreitung (Overspending) ausgelöst wird, um eine Informationsnachricht an die Benutzer zu senden, z. B.: „Hinweis: Es liegt eine Budgetüberschreitung vor!“
Rechnungs-Genehmigungsknoten
Rechnungsfreigabe-Knoten (Invoice Approval Nodes) ergänzen Aktivitätsknoten im Workflow, um spezifische geschäftslogische Prüfungen im Zusammenhang mit Rechnungen durchzuführen.
✏️ Hinweis
Vor einem Genehmigungsknoten ist ein Aktivitätsknoten erforderlich.
Nach einem Genehmigungsknoten müssen die Statusknoten Zur Korrektur, Entwurf, Abgelehnt oder In Prüfung eingefügt werden.
Folgende Genehmigungsknoten stehen zur Verfügung:
Alle Genehmiger müssen genehmigen (nur Enterprise)
SAP-Beleggenehmiger zuordnen (nur Enterprise)
Alle Genehmigenden müssen genehmigen (nur Enterprise)
Richte einen Genehmigungs-Workflow ein, bei dem alle durch den Aktivitätsknoten zugewiesenen Genehmiger das Dokument genehmigen müssen.
Technisch gesehen führt dieser Knoten Folgendes aus:
Sobald ein Tag-Genehmiger genehmigt hat, wird dessen Genehmiger-ID aus der Liste der aktuellen Genehmiger-IDs entfernt.
Das Dokument wird dann an die verbleibenden Genehmiger weitergeleitet,
die noch nicht genehmigt haben.
Erst wenn alle Genehmiger das Dokument genehmigt haben, wird es an den nächsten Schritt im Workflow weitergeleitet.
Anwendungsfälle
Du kannst diesen Knoten in Kombination mit den folgenden Knoten verwenden:
Genehmiger mit Eigenschaft zuweisen: Führt dazu, dass "alle" zugewiesenen Genehmiger genehmigen müssen, damit der Prozess weitergeht.
Alle Tag-Genehmiger zuweisen: Erstellt einen „Alle" müssen genehmigen-Genehmigungsprozess für Tag-Genehmiger.
Feste Genehmiger zuweisen: Alle angegebenen Genehmiger müssen genehmigen, damit der Genehmigungsprozess abgeschlossen werden kann.
Endgültige Genehmigung
Richte mehrere Genehmigungsflüsse ein – je nach Bedarf. Technisch gesehen funktioniert dieser Knoten wie folgt: Wenn mehrere Genehmiger einem Dokument zugewiesen sind und ein User das Dokument genehmigt, wird die Liste der verbleibenden Genehmiger gelöscht und das Dokument wird zum nächsten Schritt im Workflow weitergeleitet.
Anwendungsfälle
Du kannst diesen Knoten in Kombination mit den folgenden Knoten verwenden:
Genehmiger mit Eigenschaft zuweisen: Löscht die Liste der Genehmiger, wodurch jeder der Genehmiger den Genehmigungsprozess abschließen kann.
Standard-Genehmiger für Lieferanten zuweisen: Erstellt einen Standard-Genehmigungsflow, bei dem die Genehmiger im Lieferantenprofil definiert sind.
Alle Tag-Genehmiger zuweisen: Erstellt einen Genehmigungsprozess, bei dem jede(r) der Tag-Genehmiger den Workflow abschließen kann („any“-Logik).
Feste Genehmiger zuweisen: Löscht ebenfalls die Genehmiger-Liste, sodass jeder der zugewiesenen Genehmiger den Freigabeprozess abschließen kann.
Weise benutzerdefinierte Kostenobjekt-Genehmiger zuweisen
Alle Kostenobjekt-Genehmiger zuweisen: Löscht die Liste der Genehmiger, wodurch jeder der zugewiesenen Genehmiger aus dem Kostenobjekt den Genehmigungsprozess abschließen kann.
Kostenobjekt-Genehmigung
Ermöglicht die Einrichtung eines Genehmigungs-Workflows basierend auf Kostenobjekten. Technisch gesehen führt dieser Knoten Folgendes aus:
Er behandelt die Eskalation zur übergeordneten Kostenstelle, falls erforderlich
Er schließt den ersten Aktivitätsknoten Alle Kostenobjekt-Genehmiger:innen zuweisen ab
Dieser spezifische Knoten enthält mehrere Optionen, die konfiguriert werden müssen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Eskalation zur übergeordneten Kostenstelle |
| Legt fest, ob bei Erreichen von Genehmigungsschwellenwerten eine Eskalation an übergeordnete Kostenstellenerfolgen soll. |
Nettobetrag verwenden |
| Gibt an, dass Yokoy den Nettobetrag des Dokuments verwenden soll – und nicht den Bruttobetrag (dies ist der Standard). Beispiel: Rechnung über 1.500 CHF brutto, 1.200 CHF netto. |
Prüfung auf Unabhängigkeit |
| Yokoy extrahiert den Submitter aus dem Ereignisprotokoll. Wenn der Einreicher gleichzeitig auch als Genehmiger einer der genehmigenden Kostenstellen eingetragen ist, versucht Yokoy eine Eskalation an die übergeordneten Kostenstellen aller betroffenen Kostenstellen. |
Die Checkbox Überprüfe die Unabhängigkeit wird verwendet, um sicherzustellen, dass in Fällen, in denen der Submitter gleichzeitig als Kostenobjekt-Genehmiger:in fungiert, die Genehmigung zur übergeordneten Kostenstelle eskaliert wird,
um Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Anwendungsfälle
Du kannst diesen Knoten in Kombination mit folgenden Knoten verwenden:
Alle Kostenobjekt-Genehmiger zuweisen: Führt dazu, dass alle zugewiesenen Genehmiger genehmigen müssen, um den Genehmigungsprozess abzuschließen.
Genehmigung durch Vorgesetzten oder Eskalation
Richte einen Line-Manager-Workflow mit dem Knoten Vorgesetzten zuweisen ein.
Technisch gesehen verarbeitet dieser Knoten die Eskalation innerhalb der Vorgesetztenhierarchie, wenn ein bestimmter User in einer sequentiellen Reihenfolge genehmigt.
Anwendungsfälle
Du kannst diesen Knoten in Kombination mit folgendem Knoten verwenden:
SAP-Genehmigung (nur Enterprise)
Richte einen speziellen Genehmigungs-Workflow in Kombination mit dem Knoten SAP-Beleggenehmiger zuordnen ein. Technisch gesehen verarbeitet dieser Knoten die Geschäftslogik, um benutzerdefinierte Informationen aus einem Kostenobjekt auszulesen und diese an die entsprechenden Genehmiger zuzuweisen.
Dies ist ein spezieller Knoten, der ausschließlich für SAP-Rechnungskunden gültig ist, die ihre Genehmigungstabellen über Kostenobjekte in Yokoy nachbilden müssen.
🚧 Vorsicht
Die Kostenstelle muss ein bestimmtes Schlüsselformat im benutzerdefinierten Informationsfeld haben: customInformation.approvers. Falls dieses Feld nicht vorhanden ist, funktioniert der Genehmigungsprozess NICHT.
❗️Wichtig
Es dürfen keine Stellvertretungen (Delegates) in Yokoy ausgewählt werden, wenn dieser Genehmigungs-Workflow verwendet wird. Kunden, die den SAP-Genehmigungsprozess verwenden, müssen Stellvertretungen in SAP definieren – diese werden dann automatisch an Yokoy übermittelt.
Dieser Knoten enthält zwei Optionen, die ausgefüllt werden müssen:
Option | Akzeptierte Werte | Beschreibung |
Objekt |
| Kostenstelle. Dies ist das Objekt, aus dem Yokoy das JSON-Schema der Genehmiger abruft. |
User-Schlüssel | String | Datenfeld am User, über das Yokoy die SAP-Benutzer-ID erhält. Dieses Feld ist erforderlich, damit der Knoten funktioniert. Beispiel: |
Anwendungsfall
Du kannst diesen Knoten in Kombination mit folgendem Knoten verwenden:
SAP-Beleggenehmiger zuordnen: Erstellt einen Genehmigungs-Workflow, der auf den Daten im benutzerdefinierten Informationsfeld der Kostenstelle basiert.





